Touristische Highlights in der Nähe VALENCIA

VALENCIA

Alle Informationen, Fotos und Karten auf dieser Seite wurden dem Stadtführer VALENCIA IMPRESSIONEN von Jürgen Enders entnommen.

 

Ciudad de las Artes y Ciencias

Spät ist diese Stadt aus ihrem Dornröschenschlaf erwacht, der bis weit in die neunziger Jahre andauerte. Dann hat sie sich jedoch, Anfang der Zweitausender Jahre, rückhaltlos der Moderne verschrieben. Altstadtviertel wurden behutsam saniert und im Süden Valencias entstand als sichtbares Zeichen der Verwandlung die Ciudad de las Artes y Ciencias, die Stadt der Künste und Wissenschaften, eine gigantische Future-Town in strahlendem Weiß, die europaweit ihresgleichen sucht.

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 Es ist aber vor allem die Zeitspanne um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert, die den Besucher beeindruckt: Die sogenannte Gründerzeit hat Valencias Stadtbild nachhaltig geprägt.

Telegrafengebäude
Valencia – Zentrum

Auch Jugendstilarchitektur ist in allen Teilen des Stadtzentrums zu finden. Herausragende Beispiele sind der Mercado Central, der Mercado Colón und das Bahnhofsgebäude der Estación del Norte. Selbst bei den Lagerhallen im Hafen, den Tinglados, kamen die typischen Stilelemente jener Epoche zur Anwendung.

Mercado de Colón
Estación del Norte

Doch Valencias Geschichte reicht bis weit in die Römerzeit zurück und die hat in einer unterirdischen Grabungsstätte beeindruckende Spuren hinterlassen. Hier, im historischen Museum der Stadt, wird mit Unterstützung durch eine oppulente Multimedia-Schau ihre zweitausenjährige Geschichte lebendig.

Torres de Quart

Doch auch das Mittelalter hat sichtbare Spuren hinterlassen. Dass Valencia damals einer der wichtigsten Handelsplätze des gesamten Mittelmmerraumes war, spiegelt sich noch heute im Stadtbild:  Die Lonja, die Warenbörse, ist das beeindruckendste Wahrzeichen dieser Epoche und steht für den Seidenhandel, dessen europäisches Zentrum Valencia damals war.

Kathedrale

Dass auch sakrale Bauten das Stadtbild prägen, versteht sich von selbst. Die Kathedrale mit ihrem Glockenturm, dem Miguelete (valencianisch: Micalet) und die barocke Basílica de la Virgen de los Desamparados ragen heraus. Ein Adelspalast im gleichen Baustil, der Palacio del Marqués de dos Aguas ist ebenfalls ein touristisches Highlight.

Dass Valencianas und Valencianos gern feiern, dürfte nicht überraschen. Was sich jedoch Anfang März im Rahmen der Fallas abspielt, sprengt jeglichen Rahmen: Ein Volksfest der Superlative, optisch und akustisch. Eine ganze Woche geht das so und beim Finale gehen schließlich mehrere hundert FallasFiguren – gigantische, symbolische Plasikkreationen – in einem nächtlichen Spektakel in Flammen auf.

Fallas-Figur

Eine weitere Besonderheit hat diese Stadt zu bieten: Das ehemalige Flussbett des Rio Júcar wurde wegen regelmäßiger Überschwemmungen 1957 umgeleitet und 1960 in eine Gartenanlage verwandelt: Zehn Kilometer Freizeitpark entstanden so, ein Paradies für Fußballer, Jogger und Radfahrer. Und das alles in einer Stadt, die ohnehin reich mit zahlreichen schattigen Parks gesegnet ist.

Und noch ein drittes Alleinstellungsmerkmal hat Valencia, das nicht unerwähnt bleiben darf: Jeden Donnertag um Schlag zwölf Uhr tagt vor dem Aposteltor der Kathedrale das sogenannte Wassergericht. Die Richter sind Bauern aus Valencias Gemüsegarten, der Huerta. Die Verhandlung jedoch ist keine Inzenierung für Touristen, sondern ein historisches Tribunal, das bis in unsere Tage überdauert hat. Da Wasser zu allen Zeiten in diesen Regionen knapp war, musste es rationiert werden. Wer gegen diese Regeln verstieß und heimlich Wasser abzapfte, wurde und wird noch heute hier in aller Öffentlichkeit verurteilt und bestraft.

Ciudad de las Artes y Ciencia

Die Ciudad de las Artes y Ciencias, die `Stadt der Künste und Wissenschaften´ liegt im Süden der Stadt: Sie ist ein spektakuläres Werk des einheimischen, jedoch weltweit tätigen Architekten Santiago Calatrava, der hier eine gigantische Futuretown geschaffen hat, die dem Besucher eine Vielzahl verschiedener Attraktionen bietet: Nicht nur Imax-Kino und Planetarium mit Laser-schow locken, sondern auch ein Technik-Museum „zum Anfassen“, das alle modernen Technologien thematisiert.

Der Kulturpalast, ein archtektonisches Wunder in Spannbeton, beherbergt darüber hinaus Kunstgalerien, Konzert- und Theatersäle. Den Höhepunkt des gesamten Kompexes bildet jedoch eines der größten europäischen Aquarien, das Ozenaogràfic mit seinen fasznierenden Unterwasserwelten und einer beeindruckenden Delfin-Show.

Valencia – Hafen

                                 Albufera

Die Albufera: Der Süsswassersee, ein fischreiches Gewässeer, liegt ebenfalls im Süden der Stadt, etwa 15 Kilometer vom Zentrum entfernt. Im breiten Schilfgürtel nisten Wasservögel, Zugvögel machen hier einen Zwischenstopp und im weiten Umkreis wird wie zu Zeiten der Araber Reis angebaut. Die Albufera ist ein beliebtes Ausflugsziel der Valencianer, besonders an den Wochenenden. Es gibt etwa 30 Restaurants, in denen vor allem die traditionelle Paella, das Fideuá und weitere ortstypische Fisch- und Fleischgerichte angeboten werden.

Neugierig geworden auf dies Stadt?

Im Verlag HISPA-GUIDE ist ein Stadtführer VALENCIA IMPRESSIONEN erschienen.

HISPAFILM hat einen halbstündigen Film produziert: VALENCIA – STADT ZWISCHEN GESTERN UND MORGEN.

siehe (MEDIEN)

 

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